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Besucherrekord beim „Welttag der Fremdenführer“ in der Österreichischen Nationalbibliothek

Bereits am Freitag führten die Wiener Fremdenführer blinde und sehbeeinträchtigte Menschen im Kunsthistorischen Museum Wien.

Am Sonntag konnten die Besucher bei freiem Eintritt aus sieben kostenlosen Führungen wählen. Touren in 18 Fremdsprachen, eine Spezial-Kinderführung und zahlreiche Vorträge sorgten für ein spannendes Programm.

Die Wiener Fremdenführer haben ihre Professionalität und Vielfältigkeit an diesen beiden Tagen einmal mehr bewiesen. Nicht umsonst können sie in Wien rund 400 verschiedene Themenführungen anbieten, darunter so ausgefallene wie „Da Vinci in Wien – Fiktion oder Wahrheit“, „Weltarchitektur beim Prater – der neue Universitätscampus“ oder „Mörder, Hexen, Henker“.

„Unsere viersemestrige Ausbildung und das umfangreiche Weiterbildungsangebot über unseren Verein garantieren, dass unsere Führungen fundiert, aber auch äußerst unterhaltsam sind“, meint Christa Bauer, Präsidentin des Vereins der geprüften Wiener Fremdenführer. „Mit der Qualität unserer Führungen tragen wir ganz wesentlich zum touristischen Erfolg Wiens bei und gelten als wichtige Botschafter der Stadt. Außerdem kommen viele unserer Gäste aus Wien und den Bundesländern, um mit uns gemeinsam die Stadt unter einem neuen Blickwinkel zu sehen.“

Fremdenführer tun gerne auch etwas für andere. „Ein sehr engagierter Fremdenführer organisiert mit einer Gruppe von Kollegen ‚Fremdenführungen zwecks ENT-Fremdung‘. Das sind Führungen für Flüchtlinge, um ihnen ihre neue Umgebung näher zu bringen“, erzählt Bauer.

Fremdenführern, die man leicht an ihren silber-rotweißroten Austria Guides-Abzeichen erkennt,  ist es wichtig, dass man sie nicht als „wandelnde Schirmständer“ betrachtet, die Gästen aus dem Ausland nur Klischees von Sisi, Walzer und Weinseligkeit vermitteln. „Wir haben weit mehr drauf als das“, meint Bauer. „Wir sind modern und erweitern unser Angebot ständig um ‚hippe‘ Themen! Das beweisen wir Tag für Tag und bei jedem Wetter.“